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Dienstag, 20. April 2021

Schweizer Wirtschaft für das CO2-Gesetz

Am 13. Juni stimmen wir über das revidierte CO2-Gesetz ab. Die Schweizer Wirtschaft setzt sich aktiv für ein Ja zum revidierten CO2-Gesetz ein. Eine wichtige politische Vorlage im Umgang mit der Klimakrise, ist die Schweiz doch besonders stark von dieser betroffen.

Unser Land erwärmt sich doppelt so stark wie der weltweite Durchschnitt – mit schwerwiegenden Folgen wie mehr Hitze und Trockenheit oder erhöhtem Risiko von Überschwemmungen und Erdrutschen. Auch schmelzen unsere Gletscher rasant weg. Seit 2010 haben sie jährlich 2 Prozent ihrer Masse verloren. Eine Entwicklung, die wir stoppen müssen.

Das neue CO2-Gesetz gibt Gegensteuer. ES ist wirtschaftsfreundlich, denn Investitionen in den Klimaschutz lohnen sich und schaffen Arbeitsplätze mit Zukunft. Der Werk- und Forschungsplatz Schweiz kann seine Innovationskraft steigern und sichert sich so gleichzeitig wichtige Zukunftsmärkte.

Das CO2-Gesetz nimmt aber auch explizit Rücksicht auf die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Unternehmen. Neu werden sich alle Unternehmen von der CO2-Abgabe befreien können. Nicht länger nur energieintensive Firmen, sondern auch Bäckereien, Restaurants, Hotels, etc. Als Gegenmassnahmen verpflichten sie sich, in Klimamassnahmen zu investieren, was zusätzlichen Nutzen generiert, weil sich damit Emissionen und Kosten für die Unternehmen senken lassen.

Das CO2-Gesetz folgt der Idee, klimafreundliches Verhalten zu belohnen. Wer wenig CO2 verursacht, profitiert finanziell. Wer viel CO2 ausstösst, wird mehr bezahlen. Dabei orientiert sich das Gesetz an Fairness und Sozialverträglichkeit.

Die suissetec Nordwestschweiz ist überzeugt, mit dem neuen CO2-Gesetz eine pragmatische und kluge Schweizer Lösung auf dem Tisch zu haben, die einen grossen Beitrag an die Bewältigung der Klimakrise leisten wird. Die Unternehmen erhalten damit verlässliche Rahmenbedingungen, Orientierung und viele Chancen, der Bevölkerung unsere Lösungen näherzubringen. Wir sind überzeugt, zusammen mit Bundesrat und Parlament, dass wir am 13. Juni die Weichen richtigstellen sollten und bitten Sie deshalb, der Vorlage zuzustimmen. Wir danken für Ihre Unterstützung.